Gestaltungsmittel Licht

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Das Licht viel mehr ist als nur Mittel zum Zweck, ist hinlänglich bekannt. Wie kaum ein anderes Gestaltungsmittel ist die richtige Beleuchtung dazu in der Lage, Emotionen zu erzeugen und einem Raum auf raffinierte Art und Weise eine besondere Note zu geben. Unvorstellbar: ein gemütliches Wohnzimmer, ausgeleuchtet nur mit einer Neonröhre. Genügt für die Gestaltung der eigenen vier Wände ein wenig Gespür für die richtigen Leuchten, bedarf es bei der Illumination größerer Bauwerke der Hilfe eines Fachmannes. Die Firma ERCO aus Lüdenscheid hat gezeigt, wie es geht und das Neue Museum in Berlin einer Lichtkur unterzogen.
Licht von ERCO für das Neue Museum
Im Oktober 2009 war es soweit: Nach 70 Jahren öffnete das Neue Museum auf der Berliner Museumsinsel wieder seine Pforten. Auf rund 8000 Quadratmetern Ausstellungsfläche können Besucher fast 9000 Exponate aus der Geschichte der Menschheit bewundern – unter ihnen die berühmte Büste der Nofretete. Von Anfang an war klar, dass das Lichtkonzept des Gebäudes nicht hinter der außergewöhnlichen Architektur bleiben durfte. Dabei wurden die Lichtexperten von ERCO zunächst vor ein Problem gestellt, denn aufgrund des denkmalgeschützten Status des Bauwerks, durften Lampen und Leuchten nicht in die bestehende Substanz eingebaut werden. Doch eine Lösung war schnell gefunden: sogenannte Hi-trac Stromschienen. An ihnen lassen sich Strahler, Fluter und Leuchte elegant und gebäudeschonend anbringen. Weiterer Vorteil: Verschiedene Beleuchtungstechniken, wie indirektes Licht oder Akzentlicht, lassen sich an den Stromschienen ideal kombinieren. So ist gewährleistet, dass jeder Raum und jedes Exponat optimal ausgeleuchtet wird.
Die Wahl der richtigen Lichtquelle
Ebenso wichtig wie der Erhalt der denkmalgeschützten Substanz war die Wahl der Lichtquelle an sich. Aufgrund seiner flexiblen und einfachen Handhabung entschieden sich die Bau- und Licht-Experten für den sogenannten Parscan-Strahler, der ob seines dezenten und stilvollen Designs bevorzugt in Museen und Galerien zum Einsatz kommt. Die Kombination von Hi-trac Stromschienen und den flexiblen Leuchten lässt das Museum so nicht nur zu einem architektonischen, sondern auch optischen Highlight werden. Auch bei der Beleuchtung des berühmtesten Ausstellungsstücks, der Büste der Nofretete, kommen die Parscan-Strahler zum Einsatz: Geschickt platziert auf einem Gesims, setzen sie die Schönheit der Pharaosgattin ins rechte Licht. Übrigens ist die Ausleuchtung des Neuen Museums nicht das erste Projekt des ERCO-Teams in der Hauptstadt. Auch das Brandenburger Tor und die berühmte Humboldt Universität haben sie schon mit Lampen, Leuchten und Strahler illuminiert.
Tags: ERCO, Lichtkonzept, Museum
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am Freitag, 30. Juli 2010
in der Kategorie INNENBELEUCHTUNG, LICHTDESIGN veröffentlicht.